No Pants Today

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Ein Geschenkeguide für Menschen, die schon alles haben

*dieser Artikel enthält Werbung.

In 44 Tagen ist Weihnachten.

Wie geht es euch, wenn ihr das hört? Panik oder Vorfreude?

Mich hat in den letzten Wochen vor allem die (zugegebenermaßen sehr oberflächliche) Frage beschäftigt, wem wir was schenken könnten. Omas sind ja recht einfach zufriedenzustellen, ein hübscher Enkel-Kalender und die Augen leuchten. Easy. Was aber mit dem Mann- der sich niemals was wünscht? Oder der kleinen Tochter, die Dank großem Bruder und vielen Freunden schon alles hat? Einfach nichts zu schenken wäre sicher die pragmatischste Lösung. Mag sein, dass ich durchaus etwas pragmatisches an mir habe- in Bezug auf Weihnachten aber nicht. Da geht jede Vernunft flöten. Kennt ihr die „Fünf Sprachen der Liebe“? Meine sind Geschenke. Ich habe mir mal ein bisschen den Kopf zerbrochen und mir die schönsten Geschenkideen überlegt. Vielleicht ist für einen eurer Problemkandidaten auch etwas dabei :).

Für das Baby/ Kleinkind

Das Patenkind, das vierte Kind von Freunden oder euer Neffe. Ein kleiner Mensch steht auf eurer Liste und soll beschenkt werden. Ihr habt keinen Plan und die jeweiligen Eltern rücken auch keinen heißen Tipp heraus? Macht euch keine Sorgen- ich habe ein paar super tolle Tipps für euch. Als erstes kann ich euch unbedingt ein „Kleine Printsfotobuch empfehlen. Wir haben zwei, und sie werden täglich angeschaut. Man kann sie seit einer Weile sogar laminiert bestellen, mega gut. Da können auch kleine, zahnende Monster keinen Schaden anrichten. Eva, die Gründerin von Kleine Prints ist übrigens eine sympathische Hamburger Powermum, ich liebe ihre Instagram-Stories. Mein zweiter Tipp: richtig cooles Holzspielzeug. Nachhaltig, regt kreatives Spiel an, macht keinen Krach und sieht auch noch schön aus: zum Beispiel so was hier.

Richtig schön sind auch personalisierte Geschenke, wie zum Beispiel eine bestickte Babydecke. In Leipzig z. B hier.

Der Mann, der sich nichts wünscht

Zugegeben, zweimal jährlich meine größte Herausforderung. Es hat sich definitiv bewährt, die Ohren zu spitzen und übers Jahr verteilt eine kleine Liste zu führen. Ein paar Wünsche hat er nämlich doch. Und da die Sache mit dem Porsche Targa 911 noch ein paar Jahre warten muss (Stichwort: Studentenmama ;), hab ich hier ein paar Männer-Geschenkideen. Unsere Freunde Cathi und Felix haben in Marokko ein Label für richtig schöne Lederwaren gegründet, da ist garantiert auch was für den Mann eures Lebens dabei: zum Beispiel diese Tasche?

Geschenke müssen ja auch nicht immer einen funktionalen Zweck erfüllen, warum nicht einfach ein bisschen Lego unter den Weihnachtsbaum legen? 

Sonstige Ideen: ein Gutschein für ein Wellness-Wochenende, Konzertkarten oder vielleicht ein Gutschein für ein Tattoo?

Kaffee, Gin und Fußball-Karten sind auch immer ziemlich hoch im Kurs bei den Männern in meinem Leben.

Die beste, (gestresste) Freundin

Oh, das finde ich tatsächlich gar nicht so schwierig. Falls eure beste Freundin auch öfter mal „die Welt“ oder ein Kleinkind auf ihren Schultern trägt- wie wäre es mit einem Gutschein für eine Massage? Am besten hört ihr euch mal um, ob jemand was Gutes empfehlen kann. Ansonsten sind gemeinsame Aktionen natürlich wunderbar- zum Beispiel eine Artnight.

Ganz allgemein finde ich, sind Gutscheine und gemeinsame Aktionen immer eine super Idee.

Restaurants bieten ja auch Geschenk-Karten an- und wenn die beschenkten Eltern sind- kann man ja sich ja auch noch als Babysitter zur Verfügung stellen. 🙂

Mein bestes Geschenk aller Zeiten waren übrigens Konzertkarten- damit kann man eigentlich auch selten falsch liegen.

Neulich habe ich noch eine so coole Bücher Reihe für Kinder entdeckt- die muss ich euch unbedingt noch ans Herz legen. Am liebsten hätte ich direkt alle bestellt. Fürs erste habe ich die Story von Rosa Parks ausgewählt. Aber Frida Kahlo und Astrid Lindgren liegen schon im Warenkorb.

Am Ende geht es doch nicht um die Größe oder den materiellen Wert eines Geschenkes- sondern viel mehr darum dass der Beschenkte sich gesehen und verstanden fühlt. Welche Bedürfnisse und Wünsche haben Eure Lieblingsmenschen? Wenn Ihr genau darauf guckt, ist es vielleicht gar nicht mehr so schwierig ein passendes Geschenk zu finden. Dann ist nämlich ein Staubsauger-Roboter nicht einfach nur ein Staubsauger-Roboter- sondern ein „Hey, ich sehe wie viel Du leistest, vielleicht könntest du Hilfe gebrauchen“ und ein Nagellack ein „Hey, ich weiß wie viel Du mit Deinen Kids um die Ohren hast, aber vergiss nicht, Dir selbst was Gutes zu tun“. Eine versteckte Herzensbotschaft eben.

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Thankful Thursday

Happy thursday. Zwischenzeitlich hatte ich überlegt, ihn in „thankful sunday“ umzubennen, in der Hoffung das ich sonntags mehr Zeit für einen Blogpost habe als donnerstags. Allerdings glaube ich, dass das nur schnöde Ilusionen sind- deshalb bleibt der „Thankful Thursday“ wie er ist. In den letzten Monaten habe ich meine Dankbarkeitsliste vorwiegend in einem Notizbuch geführt- oder aus Faulheit einfach in meinem Kopf aufgezählt :). Allerdings glaube ich an die Macht des geschrieben Wortes und habe mir fest vorgenommen, wieder mehr aufzuschreiben.

Diese Woche sind zwei ganz verrückte Sachen passiert:

Cecilias Schuhe sind zu klein- sie braucht Winterschuhe. Beim Online-Fenster-Shopping habe ich die coolsten Leopardenschuhe aller Zeiten entdeckt und mir schon überlegt, wie ich es vor mir selbst rechtfertigen kann, sie zu kaufen. Gestern früh bin ich zur Straßenbahn gelaufen- und was steht in einer kleinen „Verschenkebox“ am Straßenrand? Gefütterte Naturino-Schuhe, Größe 21 mit DEM LEOPARDEN MUSTER. Die Traumschuhe vom Tag zu vor. Mir sind fast die Augen rausgefallen. Zufall? Oder ein Geschenk des Himmels?! Riesengroße Dankbarkeit.

Verrückte Sache Nr. 2. Leo ist seit ein paar Tagen in der wahrscheinlich universellen „Autophase“ angekommen und spielt stundenlang damit. Ich habe gestern schon mal nach Weihnachtsgeschenken gesucht, und dachte so eine Park-Garage wäre doch vielleicht ganz cool. Heute stand einfach eine mit einem großen „ZU VERSCHENKEN- Schild“ in Connewitz herum. Er hat sich unendlich gefreut. So verrückt. Zweimal beschenkt in zwei Tagen.

Wofür ich noch dankbar bin?

Für diesen wunderbaren, goldenen Herbst. Oktober, du bist`s. Der wahre Wonnemonat.

Für Kaffee. Jeden Tag. Jeden Monat.

Ein kleines Mädchen, das zum ersten Mal durchgeschlafen hat. Das gehört eigentlich auf Platz 1. der Liste.

6. Jahre Ehe mit Richard. Und den besten Hochzeitstag in Karlsbad.

Leo hatte einen ganz wunderbaren ersten Urlaub ohne uns.

Für frische Zimtschnecken.

Ein unerwartetes Wiedersehen.

Die Fotoqualität meines neuen Handys.

Produktivität und Fortschritt. Egal wie klein.

Arbeit.

Für Omas.

Neue Traditionen wie den „Beste-Freunde-Nachmittag“.

Die richtigen Worte im richtigen Moment.

Wie immer sind es doch die kleinen Dinge.

So Dankbar für dieses Leben.

Hello October.

Hello, Rest des Jahres 2019.

Irgendwie hat es mir letztens wie ein Hammer auf den Kopf geschlagen. Eine Botschaft, die ich unbedingt teilen muss und möchte. So oft überlege ich mir, es einfach sein zu lassen mit dem Bloggen. Das ganze Ding an den Nagel hängen. Experiment beendet. Keine Zeit und selbst davon zu wenig. Mein Leben ist doch eigentlich schon voll genug. Warum also?

Weil ich schreiben muss.

Mein Kopf quillt über an Gedanken.

Letztens in der Straßenbahn kamen mir folgende Gedanken:

1. Oktober. 3/4 vom Jahr sind vielleicht vorbei, aber du kannst das Jahr noch drehen. Es ist noch nicht zu spät 2019 zu deinem Jahr zu machen.

Es ist nicht zu spät etwas Neues anzufangen.

Es ist nicht zu spät was zu ändern.

Es ist nicht zu spät Dinge anzugehen.

Du kannst deine Ziele für 2019 noch erreichen.

Du kannst dich für eine Weiterbildung/ Kurs/ Studium anmelden.

Du kannst eine Firma gründen.

Du kannst dich versöhnen.

Du kannst dich entschuldigen.

Du kannst das Ding zum Abschluss bringen.

Du kannst dich trauen.

Du kannst was verändern.

Du kannst endlich deinen besten Freund besuchen.

Du kannst den Auftrag an Land ziehen.

Du kannst deine Finanzen in Griff bekommen.

Dein Durchbruch kann noch kommen. Gib nicht auf.

Selbst am 30. Dezember wäre es nicht zu spät, den ersten Schritt zu gehen. Lass das Jahr 2019 nicht so enden wie es begonnen hat. Mach was aus der Zeit, die dir geschenkt wurde.

Student des Monats – Studentenmama Nora

Oh man, war es lange ruhig hier. Ich hatte nicht so viel zu sagen, irgendwie. Die ganze Bachelorarbeits-Geschichte hat mich mehr aus der Bahn geworfen, als ich es mir selbst eingestehen wollte (dazu an anderer Stelle mehr)- aber jetzt geht es nicht um mein Studium- sondern um Noras :). Ich habe schon vor ewigen Zeiten ein Interview mit der tollen Nora von @noramedfak gemacht. Wenn man bei Instagram nach #studieremmitkind sucht, kommt man an Nora nicht vorbei- und das ist auch gut so.

Dreifach Mama, Medizinstudentin und ein wahres Stehaufmännchen. Tatsächlich war es auch sie, die mich dazu inspiriert hat, mein „Durchfallen“ auf Instagram zu teilen. Nora geht ganz offen damit um, dass nicht immer alles glatt und perfekt läuft und ist damit ein großes Vorbild für viele Medizinstudenten und Studenten-Eltern. Nebenbei setzt sie sich auch ehrenamtlich für die Belange dieser an ihrer Universität ein. Ich wünsche ihr weiterhin ganz viel Mut und Durchhaltevermögen, wenn es bald an die Anatomie-Physikumsprüfung geht. Rock das Ding, Nora!

1. Medizinstudium und drei Kinder – wie geht das? Wer hilft dir? Ohne was könntest du gar nicht studieren?

Nora: Mit drei Kindern Medizin zu studieren ist sicherlich nicht einfach. Aber ich denke, mit drei Kindern NICHT Medizin zu studieren, obwohl es der große Traum ist, ist noch doofer 😉 Im Alltag habe ich das Glück, das meine Kinder in einem guten Kindergarten und einer guten Schule untergebracht sind. Auch unterstützt mich mein Partner sehr stark und ich habe mir über die Jahre ein gutes Netzwerk an lieben Freunden und Unterstützern aufgebaut, auf die ich im Notfall zurückgreifen kann.

2. Erzähl doch kurz deine Geschichte. Wie bist du zum Medizinstudium gekommen??
Nora: Ich habe ein Erststudium im Ausland absolviert, obwohl die Medizin immer mein großer Traum war. Mein Abitur war leider nicht ausreichend gut ;). Irgendwann fand ich eher durch Zufall im Internet die Aussage, dass im Ausland studierte Semester im Inland als Wartesemester gezählt werden. Ganz ohne Plan und mit viel Hoffnung bewarb ich mich dann über Nacht in der Elternzeit mit meinem zweiten Kind bei der ZVS um einen Studienplatz in Köln.

3. Was ist deine ultimative Lernstrategie?
Nora: Ich habe leider keine ultimative Lernstrategie – wichtig ist vor allem, dass Zuhause alles läuft, die Kinder gesund sind und dem Lernen nichts im Weg steht. Das ist selten der Fall…

4. Wie gehst du mit Zweifeln und Rückschritten um? Wie kommst du aus Motivationslöchern heraus? Wiie spornst du dich selbst an?
Nora: Langsam bekomme ich Übung im Umgang mit Zweifeln und Rückschritten 😉 Ich empfinde mich selbst nicht als Kämpferin…aber vielleicht als Stehaufmännchen. So lange ich irgendwie irgendwo noch eine Möglichkeit sehe, ist meine Motivation irgendwann wieder da. Mal dauert es kürzer, mal länger. Beim Medizinstudium hilft es mir mir zu sagen, dass ich ja schon einiges geschafft habe und die Ausgangsbedingungen auch nicht immer leicht waren. Und dass ich so dankbar sein darf, einen Studienplatz zu haben! Den gibt man dann auch nicht grundlos auf <3

5. Welche drei Sachen würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen? Nora: Meine drei Kinder. Nein, Kinder sind ja keine Sachen! Also: Sonnenbrille, mein Handy und ein Kissen.

6. Was würdest du wohl machen, wenn du nicht Medizin studieren würdest? Nora: Ich interessierte mich auch immer für gemeinnützige Organisationen. Entweder was in der Richtung oder „Full time Mom“ mit großem sozialen Engagement. Es gibt so viele interessante Betätigungsfelder!

7. Wie gehst du mit negativen Kommentaren bezüglich deines Studiums um? (Z.B Bei Instagram) Nora: Leider nehme ich diese tatsächlich teilweise mit ins Bett. Wenn man mir fünf Mal sagt, dass ich das gut mache und einmal schreibt man mich an um mir mitzuteilen, dass ich eine schlechte Mutter bin, weil ich mich nicht ausschließlich der Kindererziehung widme…dann nehme ich den negativen Kommentar und überlege, ob es stimmen könnte. Ganz dumme Angewohnheit!

8. Beschreib doch mal einen ganz normalen Tag in deinem Leben. Nora: Bei uns geht es morgens chaotisch los, mit teils schlechter Laune und doch auch ganz viel Liebe. Wenn alle Kinder unterwegs sind fahre ich an die Uni und lerne bis ca 14.30/15.00. Nachmittag spielen wir zusammen, ich begleite die Kinder zum Schwimmtraining, Fußball, Playdates und abends bringe ich sie gemeinsam mit meinem Freund ins Bett. Das dauert dann gerne auch mal etwas länger, weil sie dann sehr redselig werden und wir ja auch mitbekommen möchten, was sie erlebt haben und was sie beschäftigt. Gegen 20.30/21.00 kehrt Ruhe ein. Dann mache ich noch etwas Wäsche oder räume auf. Spätestens um Mitternacht ist es dann ganz ruhig bei uns 😉 Für ca sechs Stunden und dann gehts wieder rund!

9. Wie finden deine Kinder, dass du studierst? Nora: Sie finden es meist gut, weil ich spontan sein kann. Sie begleiten mich gerne an die Uni und sind stolz, dass ihre Mama Ärztin werden will.

10. Wo siehst du dich in 10 Jahren? Was möchtest du nach dem Studium gern machen? Nora: In zehn Jahren möchte ich bitte mit dem Studium fertig sein und als Ärztin in der Gynäkologie arbeiten. Privat möchte ich weiterhin einfach so glücklich sein und bleiben, wie ich es aktuell bin.

Danke liebe Nora, für deine offenen und ehrlichen Antworten. <3

30 Dinge die ich in 30 Jahren gelernt habe…

Ein kleiner Blogpost über die große 30, der eigentlich vor meinem Geburtstag online gehen sollte.

30. Die große Zahl die mir in den letzten Monaten einige schlaflose Nächte bereitet hat.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich Richard vor vier Jahren ausgelacht habe, als er an der Reihe war. Jetzt konnte er sich revanchieren, denn das 30 werden hat mich einfach mal so gar nicht kalt gelassen. Ich hatte eine selbstdiagnostizierte, mittelschwere „30 Krise“, die noch nicht ganz ausgestanden ist. Irgendwie bin ich noch nicht ganz da, wo ich gern wäre- dafür aber da wo ich mich selbst nie vermutet hätte.

Der Geburtstag an sich war dann ziemlich unspektakulär, auch wenn halb Europa mit mir in Disneyland Paris gefeiert hat (es war SEHR voll). 🙂 Seht selbst.


Im Nachhinein frage ich mich, ob ich nicht vielleicht etwas übertrieben habe.
Und alles nur wegen einer Zahl.
Wie albern. Oder vielleicht auch nicht?
Wir Menschen lieben Kategorien. Sie geben uns Orientierung. Wie schneiden wir so ab, im Vergleich zu unseren „Peers“? Besser, schlechter oder landen wir irgendwo im Mittelfeld? Die Sozialpsychologie beschäftigt sich ausführlich mit diesen Vergleichsprozessen. Es ist also völlig normal, nach rechts und links zu schauen.

Aber am Ende ist so ein runder Geburtstag einfach eine perfekte Gelegenheit um einfach mal aufzuhören mit dem ewigen Vergleichen, und sich auf sich selbst zu fokussieren. Wenn ich mich mit meinen „Altersgenossen“ unterhalte, stelle ich fest dass eigentlich niemand genau dort ist wo er gern wäre. Niemand hat alles- aber auch niemand hat nichts. Ich schau mir manchmal Blogs an und staune wohin die Menschen so reisen und wie viele Studienabschlüsse sie haben und bin dann ganz wehmütig. Aber mal ehrlich, wie schön ist es, eine lange „Bucketlist“ zu haben und noch so vieles was es zu entdecken gibt? Wie langweilig wäre es, wenn alle Wünsche erfüllt und alle Sehnsüchte gestillt wären? Wir sind doch alle irgendwie auf dem Weg und in einem ständigen Prozess.
Bisher ist dreißig sein super. Ich reflektiere, was ich gelernt habe und was ich gern anders gemacht hätte.


Und vor allem- was ich gerne noch machen will:
Und das ist eine ganze Menge.

Auf jeden Fall noch mehr reisen, dankbarer sein, wissen was meine Verantwortung in dieser Welt ist- und was halt auch ganz einfach nicht.

Zur Ruhe kommen.
(Hab ich Euch schon mal die Story erzählt, wie ich letztes Jahr innerhalb von acht Tagen zwei Blechschäden und einen geplatzten Autoreifen hatte? Einfach nur weil ich zu gestresst war. Seitdem nehme ich öfters mal den Bus.)

Ganz, ganz viele Dinge lernen und ausprobieren.
Hebräisch. DIY´s. Richtig gut Hausmannskost kochen (Gulasch! Rouladen! Thüriger Klöße!) und am besten auch Gärtnern. Davon habe ich bisher gar keinen Plan.


Zum Anlass meines 30jährigen habe ich mir eine Liste gemacht, mit dreißig Dingen die ich in dreißig Jahren gelernt habe. Dabei habe ich festgestellt, dass Mütter und Omas meistens doch recht haben- und die alten Lebensweisheiten einfach immer noch die besten sind. (Ein bisschen HIMYM darf dabei natürlich nicht fehlen.) Das Leben schreibt immer noch die besten Geschichten und erteilt super Lektionen- ganz bestimmt werde ich den ein oder anderen Spruch zu meinen Kindern sagen.

1. Nothing Good Happens After 2 A.M.
2. Was Du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf
morgen.
3. „Da fließt noch viel Wasser die Elbe herunter“. Meine
Oma. Immer.
4. Wer sich rarmacht, ist der Star.
5. Lass die Leute reden, sie reden über jeden.

6. Nettsein kostet nichts.
7. Morgen Stund‘ hat Gold im Mund.
8. Wer rastet, der rostet.
9. Weniger ist mehr.
10. Denke nicht so oft an das, was dir fehlt, sondern an
das, was du hast.

11. Wer schreibt, der bleibt.
12. Ein jedes Ding an seinem Ort, erspart viel Zeit und
böse Wort.
13. Aufgaben sollte man immer direkt erledigen.
14. Ehrlich währt am längsten.
15. Mütter haben meistens Recht. Auch wenn man es
nicht wahrhaben will.

16. Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
17. Alles ist schwer, bevor es leicht wird.
18. Age is just a number.
19. Fleiß & Disziplin < Talent.

20. Show up, get up and dress up.

21. Dankbarkeit ändert alles.

22. Matt. 6,33

23. Einfach machen.

24. Wenn man sich dreimal hintereinander zufällig trifft, muss man einen Kaffee zusammen trinken gehen.

25. Love wins.

26. Don´t drink your calories.

27. Doubts kill more dreams than failure ever will.

28. Dreams don´t work unless you do.

29. Trockenshampoo+Lippenstift und die Sache ist geritzt.

30. Renne niemandem hinterher, es sei denn es ist der Eismann.

Ich habe neulich schon auf Instagram gefragt- und super Antworten erhalten. Schreibt mal, was eure Lieblingsweisheiten sind.